Dienstag, 30. Juli 2013

70:55 = 0:1 ?



Ende der vorletzten Woche bekam ich die Werkpläne von der Architektin zur nochmaligen Prüfung.
Das Thema Bad bzw. Dusche war jetzt korrekt eingezeichnet; mit großem Duschbecken und der Nische in der Dusche.

Anfang letzter Woche dann kam die fertige Elektrobemusterung - knapp 600 Euro mehr sind es geworden.
Mit diesem Rahmen hatte ich soweit gerechnet, denn das Eine oder Andere war von Dan-Wood wirklich knapp bemessen und eine Aufmusterung war somit unabkömmlich.
Dass beispielsweise ein TV / SAT Anschluss in jedem (!) Schlafzimmer nicht zum Standard gehört ist mir persönlich ein Rätsel.
Ansonsten waren in den Plänen nur zwei Sachen zu korrigieren - der Rest hatte gepasst und die Pläne gingen fix wieder zurück an die Architektin.
Immerhin stiegen so die Chancen ganz beträchtlich dass wir diese Woche den Stelltermin genannt bekommen ganz beträchtlich :)
Also: Daumen drücken!

Ach ja - das nenne ich doch mal ein nettes und unerwartetes Geburtstagsgeschenk:
Am letzten Samstag bekam ich Mail von der Architektin.
Da jetzt ja doch kein gas zur Beheizung genutzt wird sondern doch eine Luft/Wasser Wärmepumpe und jetzt eine kontrollierte BE-und Entlüftung mit Wärmerückgewinnung einsetzen würde das Häusle tatsächlich auch den KFW-55 Standard erfüllen - wir müssten lediglich unter der Bodenplatte noch eine Dämmung vor nehmen.
Habe gestern bei Glatthaar angerufen und mit meinem Projektleiter darüber gesprochen...demnächst bekomme ich die Info was das an Mehrpreis ausmachen würde.
Im Gegenzug wenn ich auf KFW-55 gehe, streicht die KFW-Bank 5% des Kredits über 50.000 Euro - also glatte 2.500 Euro.
Klingt nach einem nicht schlechten Deal - Wenn der Preis (von Glatthaar für die extra Dämmung) STIMMT :)

Freitag, 12. Juli 2013

Alles Dreck - Im wahrsten Sinn des Wortes



Das "leidige" Thema Tiefbauer...
Um meine Finanzierung zu stemmen hatte ich bei mehreren Tiefbauern in der Gegend bezüglich meines Vorhabens angefragt, aber leider von keinem eine Antwort bekommen.
Erst als mir der Grundstücksverkäufer einen Tipp gab bekam ich einen - stolzen - Preis genannt.
Aber immerhin hatte ich ne Hausnummer.

Nachdem ich dann die Werkpläne hatte, hab ich einen bereits bekannten Tiefbauer über meinen Vater kontaktiert, der sich das Grundstück mal anschauen wollte.
Dies hatte er dann auch getan, allerdings gestaltete sich das Angebot schwierig in der Erstellung, denn die Aufgaben waren absolut unklar; ich hatte halt alles mögliche zusammenkopiert aus dem Bodengutachten, den Werkplänen und dem Glatthaar-Prospekt. Mehr hatte ich halt nicht :(
Zwischenzeitlich hat es die Architektin dann aber nach mehreren Bitten und Hinweisen auf die Dringlichkeit doch geschafft mir ein Leistungsverzeichnis zu erstellen mit welchem der bekannte Tiefbauer mehr anfangen konnte.
Anfänglich aber leider wirklich "nur" mehr, denn es gab noch zwei weitere Nachfragen; diese wurden von der Architektin jedoch erfreulich schnell abgearbeitet.
Wegen dieser Nachfragen hatte sich die Architektin selber noch mal mehr mit der Materie befasst und das eine und andere "ungewöhnliche" entdeckt...
Und jetzt kommt das "tolle": Statt nur einfachen Arbeiten wie Mutterboden abtragen, Kies aufschütten und verdichten und Ende Gelände für um die 7.000 Euro wird nun ein mittelgroßes Bauobjekt mit jeder Menge Graben und Rohren für knapp 19.000 Euro. Heiliger Bimbam, da kommt Freude auf.
Das Gegenangebot eines anderen Tiefbauers kommt auf gute 13.000 Euro.
Weniger als 19.000 - aber immer noch mehr als die veranlagten 8.000 Euro.
Das kommt also dabei raus wenn sich der Architekt nicht von Anfang an ordentlich auch um so etwas kümmert...
Bin jetzt gespannt ob sich die anderen Tiefbauer welche ich angeschrieben haben noch melden oder ob das wieder im Sand verläuft...
Mit vollen Auftragsbüchern hat man es offensichtlich leider kaum nötig sich zu melden...
Unabhängig davon werde ich mich wohl damit anfreunden müssen dass ich 5.000 Euro drüber liege als kalkuliert... :(

Donnerstag, 11. Juli 2013

Verzögerungen, die die Welt nicht braucht...



I. Küche
Ich hatte ja mit dem Möbelhaus einen Deal - ich sollte ihm JEDE Küche bringen die ich wollte - er würde JEDE unterbieten; falls nicht von vorn herein mit dem Hauspreis, im Nachhinein mit 5% unter dem Preis des Konkurrenzangebotes. Klingt doch ganz gut.
Blöd nur, dass der Planer welche sich um mein Anliegen kümmern wollte fast 6 Wochen lang nix gemacht hat...
Meine Architektin indessen wartete schon eine ganze Weile auf die Küchenpläne, damit sie die Werkpläne fertig machen kann. Super ärgerlich. 
Nachdem Sie dann auch klare Worte fand von wegen entweder plant sie jetzt die Anschlüsse der Küche und der Küchenbauer richtet sich danach oder sie bekommt jetzt Küchenpläne damit sie die Anschlüsse passend eintragen kann bin ich dann energisch an die Sache ran - das zügige fertig werden lag ja in meinem eigenen Interesse - denn dann konnte alles nach Berlin und zur Prüfung - es war ja sonst alles durch!
Nachdem mein Küchenplaner mir dann einen Rückruf zugesagt hatte welcher nie erfolgt war und er danach auf einmal krank war habe ich - auch wenn er fürs krank werden jetzt nichts direkt kann - via stellvertretendem Filialleiter einen anderen Planer zugewiesen bekommen der innerhalb von 2 Stunden alles bereit hatte und ich mir das Ergebnis anschauen konnte. Geht doch!
Aus einer Pino Küche mit AEG Super-High-Tech-Best-of-the-Best-Geräten für 5.500 Euro wurde dann erst eine Nolte Küche mit Viva-günstig-Geräten ohne Spüle und ohne Ausziehschränke (mein übermitteltes Alternativangebot) für 4.300 Euro. Beides ohne Lieferung und Aufbau.
Nach ein wenig Spielerei und etwas Verhandlungsgeschick haben wir nun eine Nolte Küche mit besseren AEG Geräten (und immer noch Pyrolyse-Herd), jetzt mit Ausziehschränken komplett überall und mit Spülbecken in Kunststein - und vor allem inclusive Lieferung, Aufbau und Anschluss für 5.200 Euro.
So wird da doch ein Schuh draus und wir konnten der Sache dann doch tatsächlich was positives abgewinnen...

II. Die Finanzierungskomiker aus Hameln
Was hatte ich mich gefreut als ich vom Vertriebsbüro die Info bekommen habe dass die Finanzierungsbestätigung eingetroffen ist.
Und was hab ich mich geärgert als es dann hieß die iss falsch.
Wie, "falsch"?
Ich mein, hallo? Wir hatten das lange vorher abgeklärt und ein gemeinsames Musterschreiben gefunden und trotzdem wurde jetzt eine geschickt die Dan-Wood so nicht akzeptiert. Tolle Wurst.
Um der ganzen "Dan-Wood -> Ich -> Postbank Lahr -> Postbank Hameln -> Postbank Lahr -> Ich -> Dan-Wood" - Kette zu entkommen habe ich dann direkt mit Dan-Wood in Berlin Kontakt aufgenommen und habe von dort dann freundlicherweise das Musterschreiben nebst Begleitbrief bekommen.
Dann habe ich direkt mit Hameln telefoniert, alles erklärt und die ganze E-Mail weiter geschickt, incl. Kopie an meinen Berater in Lahr. Damit sollte ja eigentlich alles geklärt sein.
Pustekuchen! Obacht, jetzt kommts:
Die BHW wollte als "Sicherheit" eine kleine Lebensversicherung von mir haben (aber selbst mit der war das BHW Konzept immer noch der deutlich günstigste Anbieter). Und selbst wenn diese aus unbekannten Gründen nicht durch gehen würde wäre das nicht mein Problem, denn dann hätte sich die BHW letztendlich nur selber um die eigene Sicherheit gebracht.
Eine reine Pro forma-Sache also die einfach durch genickt wird. Also in der Theorie.
Die Praxis sah dann doch "etwas" anders aus. Nicht nur dass ich einen kompletten Fragebogen zu meiner Krankheitsgeschichte ausfüllen müsste, nein, ich musste auch noch meinen Hausarzt von seiner Schweigepflicht entbunden. Auch wenn ich keine "schlimmen" Dinge in meiner Akte habe fand ich diesen Aufwand in keiner Relation stehend zu dieser "Durchnicksache". Es folgte ein Meckeranruf bei meinem Berater in Lahr und ein paar Tage später habe ich das ganze Gelumpe genervt ausgefüllt.
Nachdem ein paar Tage vergangen waren habe ich mich mal per E-Mail nach dem Stand der neuen Finanzierungsbestätigung erkundigt.
Und jetzt kommts: Die Finanzierungsbestätigung liegt auf Eis weil die Lebensversicherungsgeschichte noch nicht durch ist. Ich dachte, ich lese nicht richtig.
Auf meine E-Mail mit der Frage, wie es denn sein kann dass die "richtige" Finanzierungsbestätigung nicht raus geht, obwohl schon eine "Falsche" raus ist und diese dann ja wohl auch nie hätte raus gehen dürfen und wie es sein kann dass mich diese verdammte Pro forma-Sache die man ja nur durch nicken muss 2 Wochen Zeit koste weil alles andere nämlich bereits fertig ist und bei Dan-Wood in Berlin zur Bearbeitung ist kam nur ein knappes "Ich kümmer mich drum" von meinem Berater. Ja.......der Simon kann auch anders.
Zwei Tage später folgte ein Anruf von mir in Lahr, denn ich hatte nichts mehr gehört. Er sei mitten drinnen und meldet sich.
Das war am Dienstag, heute ist Donnerstag. Stand ist jetzt der, dass die BHW in Hameln sich leider unglaublich streng an Vorschriften und Prozeduren hält und keiner nur einen Hauch an Verantwortung für kundenfreundliche Lösungen auch nur einen Millimeter vom Standardweg weg übernehmen will und mein Berater in Lahr letztendlich am kürzesten Hebel sitzt...
Ich weiss zwischenzeitlich dass mein Doc alles erledigt hat. Und ich habe die Zusicherung dass wir am Montag einen anderen Weg gehen werden und die Lebensversicherung ggf. stornieren, sollte das leidige Thema bis dahin nicht erledigt sein. Ein Hoffnungsschimmer meines selber angepi**sten Beraters aus Lahr der sich immer noch sehr engagiert zeigt...ich bleibe gespannt.
Parallel habe ich bei meiner Vetriebsfamilie angerufen: Am 02. Juli ist alles nach Berlin gegangen und rein plan- und planungstechnisch ist wohl alles soweit da, sonst hätte man schon was gehört. Wenigstens das hat soweit alles geklappt. Jetzt nur noch die verdammte Finanzierungsbestätigung und ich mach drei Kreuze :P